Pinguine können nicht fliegen. Dafür sind sie besser als alle anderen Vögel an das Leben im Meer angepasst. Sie sind vorzügliche Schwimmer und Taucher und benutzen ihre kräftigen Flügel um sich durch das Wasser zu stoßen. Sie fliegen also sozusagen unter Wasser. Sie steuern mit den Schwimmfüßen und dem kurzen Schwanz. An Land laufen sie aufrecht und watscheln unbeholfen. Die meisten Pinguine leben in der Antarktis und auf dem Inseln nahe dem südlichen Polargebiet, eine Art lebt allerdings sogar auf den Galapagos-Inseln in der Nähe des Äquators. Da die meisten Pinguine in extremer Kälte leben können, besitzen sie eine dichte Schicht glänzender, wasserundurchlässiger Federn, die sie warm und trocken hält. Es gibt etwa 18 Pinguin-Arten. Der kleinste Pinguin ist der Zwerg-Pinguin mit ungefähr 40 cm, der größte ist der Kaiserpinguin mit ungefähr 115 cm Höhe. Alle Arten sehen mit ihren schwarzen oder blaugrauen Rückenfedern und weißem Bauch ähnlich aus. Einige besitzen Halskragen oder farbige Streifen am Hals oder am Kopf. Die Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Pinguine sind gesellige Vögel. Wenn sich ein Paar trifft, dann reiben die Vögel zur Begrüßung die Köpfe aneinander. Pinguine putzen sich gegenseitig auch das Gefieder. Da sie an Land nicht sehr beweglich sind, gleiten Pinguine beim Watscheln auf dem Eis oft aus. Oft legen sie sich deshalb auf den Bauch und rodeln so über das Eis, denn sie sind dabei viel schneller als zu Fuß.Im Wasser erreichen Pinguine eine Geschwindigkeit von 5-10 km/h. Cliparts und animierte Gifs von Pinguinen gib es im Internet recht zahlreich. Deshalb wird es hier bald ein zweite Seite mit Pinguinbildern geben.